
- von links nach Rechts: Sigrid Beer, MdL; Ute Koczy, MdB; Helga Lange (Sprecherin OWL-Grüne), Arndt Klocke(Sprecher NRW-Grüne), Marcel Raschke(Sprecher OWL-Grüne) und Klaus Meyer vom EnergieImpuls OWL
Der Klimaschutz steht 2007 für die Grünen in Ostwestfalen-Lippe im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten:
„Unsere Region hat große Potentiale. Wir wollen zeigen, dass der Klimaschutz nicht nur eine umweltpolitische Notwendigkeit ist, sondern auch enorme wirtschaftliche Chancen für die Region bietet. Die Summen, die in OWL mit erneuerbaren Energien und Energieeinsparmaßnahmen verdient werden können, sollen unserer Region erhalten bleiben und wieder reinvestiert werden.“ erläutert Vorstandssprecher Marcel Raschke. „Grüne wollen OWL zu einer Modellregion für zukunftsfähige Energienutzung und Energiegewinnung machen. Energieeinsparmaßnahmen, Energieeffizienzmaßnahmen und die Gewinnung von Energie aus Erneuerbaren Energien müssten vorangetrieben werden.“
So ließen sich die Grünen im Bezirksrat vom Geschäftsführer des Netzwerkes EnergieImpuls OWL, Klaus Meyer, über Zukunftsenergien in OWL und deren Ausbau informieren.
„Klimaschutz bedeutet Innovation für den Arbeitsmarkt. Schon heute existieren viele Arbeitsplätze in der Region allein deshalb, weil sie vom Boom der Erneuerbaren Energien profitieren. Doch diesen Vorsprung gilt es zu halten. Ich sehe die Gefahr, dass von Seiten der großen Koalition Etikettenschwindel betrieben wird und sich für die Region nichts bewegt,“, kritisiert Ute Koczy, grüne MdB aus Lippe auch das aktuelle Beispiel auf Bundesebene zur Bevorzugung der Kohlekraft im Emissionshandel. „Leider gibt es in OWL immer noch Kommunen, die auf den fossilen Energieträger Kohle setzen. Das ist ein Fehler, der zeigt, dass ein Umdenken noch nicht stattgefunden hat.“





