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Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Regionalrat Detmold bietet Ihnen auf diesen Seiten einen aktuellen Überblick über ihre Arbeit.

Wir machen es uns als Regionalratsfraktion zur Aufgabe, OWL als lebendige Region weiter zu entfalten.
Daher sehen wir die Chancen für unsere Region in der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen wie Natur- und Kulturlandschaft.

Diese sind die wichtigsten Ressourcen für eine an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientierte wirtschaftliche Entwicklung, die keine Industrie-Ruinen, sondern belastbare Fundamente für ein erfülltes, chancengleiches Leben nachfolgender Generationen hinterlässt.

Ihre

Helga Lange

09.08.2021

Hochwassergefährdete Bereiche von Bebauung freihalten

GRÜNE im Regionalrat fordern Überprüfung des Regionalplan-Entwurfs

„Der Regionalplanentwurf für OWL muss auf der Grundlage der Starkregenereignisse in der Eifel und an Ruhr und Wupper noch einmal überprüft werden.“ fordert Helga Lange, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion im Regionalrat Detmold.

Die GRÜNEN im Regionalrat betonen, dass aus der Katastrophe in der Eifel Lehren gezogen werden müssen. Die Schäden in den Hochwassergebieten gehen in die Milliarden. Die verlorenen Menschenleben und die zerstörten Lebensentwürfe verpflichten uns, die Folgen des Klimawandels ernst zu nehmen.

Die GRÜNEN im Regionalrat fordern daher die bislang ausgewiesenen Siedlungsgebiete unter dem Aspekt der Hochwassergefährdung zu überprüfen Aber darüber hinaus muss auch betrachtet werden, was ein vergleichbares Starkregenereignis in OWL bedeuten könnte und welche Flächen unter diesen neuen Gesichtspunkten gefährdet sind.

Jetzt im Regionalplanentwurf Flächen für Siedlungsbereiche auszuweisen, die potentiell Hochwassergefährdet sind, wäre nicht zu verantworten.

„Die Gelegenheit ist günstig. Der Regionalplanentwurf kann jetzt noch relativ unkompliziert angepasst werden.“ so Helga Lange.

04.02.2021

GRÜNE: Regionalplan-Beratungen neu starten!

Die GRÜNEN im Regionalrat Detmold wollen die aktuelle Offenlage des Regionalplan-Entwurfs stoppen und die Öffentlichkeitsbeteiligung komplett neu starten.

„Durch die Corona-Lage ist es weder den Kommunen, noch den Verbänden, noch den Bürgerinnen und Bürgern in OWL möglich, sich bis zum 31. März ausreichend intensiv mit dem Plan zu beschäftigen, sich mit Kollegen*innen bzw. in ihren Gremien abzustimmen und Anregungen und Hinweise zu formulieren.“ so Helga Lange, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion im zuständigen Regionalrat Detmold.

Der Regionalrat Detmold hatte Anfang Oktober beschlossen, den Entwurf des Regionalplanes vom 1. November bis zum 31. März offen zu legen und allen Bürgerinnen und Bürgern und den Räten, Kreistagen und Verbänden in OWL die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben .

Helga Lange: „Damals war überhaupt noch nicht abzusehen, welche Ausmaße die Bekämpfung der Pandemie annehmen würde. Viele Räte und Kreistage haben sich gerade erst konstituiert und arbeiten eingeschränkt oder gar nicht. Diese Situation muss der Regionalrat berücksichtigen, wenn er sich nicht dem Vorwurf aussetzen will, den Plan „unter dem Corona-Radar“ durchzuwinken.“

Die GRÜNEN stellen fest, dass der Regionalplan OWL eine überaus große Bedeutung für die räumliche Entwicklung der Region OWL für einen Zeitraum von zwanzig Jahren besitzt. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, allen von dieser Planung betroffenen Personen und Körperschaften ausreichend Zeit zur Bewertung und zur Erarbeitung von Anregungen und Bedenken zum Planentwurf insgesamt oder zu einzelnen in ihm enthaltenen Festlegungen zu ermöglichen.

Die bislang festgesetzte Einwendungsfrist bis zum 31.03.21 ist insbesondere auch in den Kommunen der Region OWL als örtliche Planungsträger auf deutliche Kritik gestoßen. Sowohl die Erarbeitung der Entwürfe der kommunalen Stellungnahmen durch die jeweiligen örtlichen Verwaltungen als auch die intensive Behandlung des Planentwurfs und der kommunalen Verwaltungs­vorlagen durch die örtlichen Räte und Kreistage muss zur Zeit unter einem der Bedeutung der Angelegenheit nicht angemessenen Zeitdruck erfolgen. In vielen Räten und Kreistagen hat es nach der Kommunalwahl erhebliche personelle Veränderungen gegeben.

Eine angemessene Zeit für die Einarbeitung in die komplexe Thematik der Regionalplanung muss auch für die vielen neuen Bürgermeister*innen gewährleistet werden. Eine derart kurze Einwendungsfrist ist vor allem aber unter den aktuell geltenden Lock-down-Bedingungen und Einschränkungen weder für die betroffenen Einwohner*innen noch für die diversen Träger öffentlicher Belange praktikabel.

05.09.2019

Mobilität braucht Innovation – und Innovation braucht Mut.

Helga Lange sprach für die GRÜNEN Regionalräte in Westfalen.

Mit diesen Worten lehnten Helga Lange für die GRÜNEN in den Regionalräten Arnsberg, Detmold und Münster ein Papier ab, das die anderen Fraktionen bei ihrer gemeinsamen Tagung in MÜnster verabschiedet haben.

Helga Lange:

"Das Papier der anderen Fraktionen verharrt im Klein-Klein, fordert Verbesserungen an vielen Stellen der Infrastruktur, listet viele notwendige Maßnahmen auf, zeigt aber kein Gesamtkonzept einer schlüssigen Mobilitätsstrategie auf. Das Papier ist weder ambitioniert noch zukunftstauglich.

Deshalb wird es von den drei GRÜNEN Fraktionen in den Regionalräten abgelehnt. 

Es bleibt auch weit hinter den im Zusammenhang mit der Regionale 2022 in OWL angestoßenen Konzepten und Projekten zurück. Wir müssen den Mobilitätsbereich radikal umbauen, wenn wir den Verkehrsinfarkt verhindern wollen.

Der Bereich Verkehr muss einen relevanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emmissionen leisten. Heute liegen die CO2-Werte immer noch viel zu hoch. Wir haben also überhaupt keine Zeit mehr zu verlieren, wenn wir die Klimaschutzziele des Pariser Abkommens noch erreichen wollen.

Die Nutzerinnen und Nutzer und ebenso die Wirtschaft stellen zunehmend Anforderungen an eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität. Sie wollen flexible, bedarfsgesteuerte Mobilitätsangebote, die von der ersten bis zur letzten Meile bezahlbare, verlässliche Angebote auch im ländlichen Raum vorhalten.

Die Menschen wollen jederzeit verfügbare Mobilität, aber sie wollen weniger Autos.

Dem Papier fehlt der Mut, auszusprechen, was notwendig ist: ein klares Umsteuern hin zu postfossilen Antrieben, weg vom Planen fürs Auto hin zur Stärkung von Schiene, ÖPNV sowie Rad- und Fuß-verkehr. Wir brauchen eine Mobilitätsplanung entlang von Mobilitätsketten, hin zur intelligenten und digitalen Vernetzung aller Verkehrsformen.

Ein Mobilitätspapier, das mit alten Konzepten Zukunft gestalten will, ist untauglich und kann von uns GRÜNE nicht mit getragen werden."

URL:https://www.gruene-owl.de/gruene-im-regionalrat/